Vorwort

Sie sind hier:  >>> Vorwort 

 

Alfred Zeilner (Ehrenobmann) 

Neudrossenfeld, 01.08.2001
Fairness ist das oberste Gebot:

Alle aktiven Spieler, Trainer und Verantwortlichen der Vereine sind aufgefordert gegen jede Brutalität auf dem Fußballplatz vorzugehen. Die Schiedsrichter sind angewiesen gegen jede Brutalität sehr energisch einzugreifen und “Holzern” auf jeden Fall mit der roten Karte zu bestrafen. Wer seinen Gegenspieler vorsätzlich verletzt, hat auf dem Spielfeld nichts zu suchen. Hier dürfen die Schiedsrichter keine Nachsicht üben. Im Amateurfußball darf man sich nicht vom Profifußball anstecken lassen - denn bösartige Fouls, um den Gegenspieler absichtlich zu verletzen, sind bei den Amateuren eine Seltenheit (manchmal ist Unbeholfenheit dabei!). Im bezahlten Fußball wird auch vieles aufgebauscht und unsachlich kommentiert (nur das finanzielle hat dort eine gewisse Beeinflussung - Sieg um jeden Preis - zu hohe Siegprämien). Einen einzigen Fall jedoch kann man nicht immer auf die Allgemeinheit beziehen. Wenn das spielerische Niveau sinkt, gibt es noch mehr Arbeit für die Schiedsrichter, dann werden sie immer mehr und öfters mit versteckten Fouls konfrontiert. Die menschliche Achtung des Schiedsrichters, auch wenn er unpopuläre Entscheidungen treffen muss, sollte aber immer gegeben sein. Schiedsrichterentscheidungen nur immer negativ darzustellen schadet dem Schiedsrichterwesen. Die Schiedsrichter sind in Leistungsklassen integriert. Jährlich gibt es, wie auch bei den Vereinen, Auf- und Absteiger. Jeder Schiedsrichter ist bestrebt seine Klasse zu halten oder in die nächsthöhere Liga aufzusteigen. Das Leistungsprinzip steht an erster Stelle. Dazu kommt, dass die Schiedsrichter jährlich Leistungsprüfungen für ihre qualifizierte Klasse ablegen müssen. Die Anforderungen sind hier zum Teil nicht einfach. Durch neutrale Beobachter werden die Schiedsrichter auch auf dem Spielfeld überwacht und benotet. Unsere Schiedsrichter werden gut ausgebildet und in den einzelnen Leistungsklassen sehr gut weiter geschult. Sie haben genügend Möglichkeiten durch regelmäßige Lehrabende und Lehrgänge sich immer auf dem neuesten Stand zu halten. Ihnen stehen in jeder Hinsicht immer fachkundige und erfahrene Schiedsrichterkollegen zur Seite. Einen Grundsatz muss man aber immer beachten und respektieren.

Schiedsrichterfehlentscheidungen wird es immer geben - zu mindest so lange Schiedsrichter Menschen sind.

 

Diese Seite drucken